Weingärten

Qualitätsoptimierung

ENTBLÄTTERUNGSMASSNAHMEN

  • Freistellen der Traubenzone im Stadium Schrotkorngröße durch Entfernung basaler Blätter
  • unter Erhaltung, maximal Teilentfernung des den Trauben gegenüberliegenden und für deren optimale Primärversorgung wichtigen 3. und 4. Blattes
  • bessere Durchlüftung mit Reduktion des Infektionsdrucks durch schnellere Abtrocknung
  • erhöhter Lichtgenuss mit strahlungsbedingter Verdickung der qualitätsbestimmenden Traubenschalen
  • Erhöhung des Farbindexes und des Extraktwertes
  • Vermeidung einer Geiztriebbildung
Weißburgunder

Traubenhalbierung

Trauben vor und nach Halbierung
  • strenge Ertragsregulierung (Beerenstadium Traubenschluss) durch Entfernung der unteren 1/2 bis 2/3 der Traube
  • hohe Extraktanreicherung und Aromendichte im verbleibenden Anteil
  • zudem Infektionsschutz durch Lockerbeerigkeit mit besserer Durchlüftung und schneller Abtrocknung
Die Hälfte der Lesemenge wird verworfen.
  • die durch diese Reduktionsmaßnahme anfallende Traubenmasse von bis zu 2 Tonnen Gewicht wird in den Unterstockbereich abgeworfen
  • hierdurch wird sie wieder dem Nährstoffkreislauf des Rebstocks zugeführt, weniger der Rebgasse
Schlaufen

Schlaufen statt Gipfeln

- kein übliches maschinelles Gipfeln/Abschneiden der bis zu 10 Triebspitzen, die stattdessen von Hand in den Drahtrahmen zurückgeschlauft werden
- kein Phytoschock
- natürlich reguliertes, stressfreies, ruhiges und selbstlimitierendes Triebwachstum
- keine Substrat-Konkurrenz zwischen unzeitgemäßem Neuaustrieb (Geiztriebe) und Trauben
- folglich erhöhte Konzentrationen an hefeverwertbarem Stickstoff und Mineralien in den Beeren
- frühe Veraison als physiologische, jahreszeitentypische und natürliche Reifung und Alterung der Reben

“Durch vorgenannte Maßnahmen resultieren dichte Extraktweine hoher Qualität.“